21032

21032

 

ZUM ENTWURF

Beschreibung des Vorhaben: Mit meiner Skulptur möchte ich Bezug nehmen zu unseren Ahnen, den Kelten, die am Walberla lange gelebt haben.

Konkret habe ich mich von dem Keltischen Symbol „Awen“ inspirieren lassen.

Awen wird auch als „fließender Geist“ bezeichnet und besagt, dass die Energie des Geistes im Fluss unsere Lebensessenz darstellt. Awen die inspirierende Muse der kreativen Künstler im Allgemeinen. Das Awen Symbol ist auch als „die drei Säulen des Lichts“ bekannt und steht für das bedeutsamste Symbol der Druiden und Kelten. Die drei Strahlen kommen aus drei Punkten und stehen für die drei Aspekte der Gottheit.
Diese „Dreiheit“ spiegelt sich vor Ort wieder, in den drei gleich lautenden Berg-, Orts- und Flussnamen: die Ehrenbürg, der Ehrenbach und die Orte Kirch-, Mittel- und Oberehrenbach.
Die drei Punkte verkörpern die Sonne zu den Tag- und Nachtgleichen und der Sonnenwende. Der mittlere Punkt symbolisiert die Tag- und Nachtgleiche an der die Sonne genau im Osten aufgeht. Zur Sommer- und Wintersonnenwende geht die Sonne im Ost-Nordosten und Ost-Südosten auf, wofür die anderen zwei Punkte stehen. Dieser Vorgang wird auch als Triade der Sonnenaufgänge bezeichnet.
Des weiteren, symbolisiert der rechte Strahl die männlichen Kräfte in unserer polaren, materiellen Welt. Der linke Strahl symbolisiert die weiblichen Kräfte in unserer polaren, materiellen Welt. Der mittlere Strahl ist das Symbol für den Ausgleich, die Balance zwischen diesen beiden Kräften. Der männliche Strahl wird auch als das „E“ bezeichnet. Der weibliche Strahl als das „O“ und der zentrale, ausgleichende Strahl ist das „Ah“.
Die Kelten mit dem Druidentum bezeichnet eine Naturspiritualität, die unsere Liebe zur Erde und der Kreativität verbindet. Was gibt es Schöneres als die Welt in ihrer Schönheit und  Frieden für alle Menschen. Der Weg der Druiden und Heiden/Kelten ist eine umfassende und Ganzheitliche Lebensphilosophie. Die Kelten haben in einer tiefen Verbundenheit mit der Natur und der Erde gelebt und hatten dadurch auch Zugang zu den magischen Kräften des Universums. Die Zivilisation der Kelten war um eine Balance mit den natürlichen Kräften bemüht, und sie haben im Einklang mit der Natur gelebt, wofür das Symbol „Awen“ steht.
In dieser Balance beschenkt uns die Natur mit der so ersehnten Vielfalt, wahren Freude, Schönheit und Fülle.
Es wird auch gesagt, dass das „Awen“ nicht nur für Inspiration, sondern für Inspiration der Wahrheit steht; Ohne sie kann man nicht die Wahrheit verkünden.

Die drei Grundlagen von „Awen“ sind die Wahrheit, die Weisheit und die Rechtschaffenheit/Gerechtigkeit,
da ohne diese drei ein Leben in den druidischen Idealen und eine inspirierte und allumfassende Poesie
(und auch sonstige Inspiration) nicht möglich ist.

Diese Themen sind brandaktueller denn je!
Unsere Lebensgrundlage kann nur gesunden, indem wir uns wieder an die Lebensphilosophie unserer
Ahnen erinnern.
Mit meiner Skulptur möchte ich Erinnern, möchte ich Mahnen, möchte ich auf unsere Zukunft verweisen.
Der Mensch in der heutigen modernen Welt hat sich so verloren!
Wir wollen Gutes schaffen und zerstören trotzdem unaufhörlich unsere Lebensgrundlage! Darin zeigt sich,
das wir die Verbindung zu unserer Natur, auch der eigenen menschlichen Natur verloren haben. Wir sind
aus dem Gleichgewicht geraten.
Meine Skulptur soll erinnern, wie eine Balance herzustellen ist.
„Awen“, ist auch ein Symbol für ein Bewusstsein auf körperlicher, geistiger und seelischer Ebene; das Bewusstsein für die Gesamtheit der Existenz, für das Leben selbst.
Wir benötigen dieses alte wichtige, verloren gegangene Wissen, um in eine erfüllende und heile Zukunft aufbrechen zu können.
Dieses „WISSEN“ ist die tiefe Quelle der Inspiration, aus der wir trinken, um unsere Seele und unsere Welt zu nähren und in Freude, Ehrfurcht und feierlicher Zeremonie etwas zurückzugeben.
Um dies zu verdeutlichen, möchte ich mit meiner Skulptur, die drei Punkte als drei Baumkronen gestalten. Hierin liegt meine Aufforderung zur Erinnerung und eine Mahnung, bewusste Anstrengungen zu unternehmen, um die Verbindung zur Natur wieder herzustellen.
Auf der linken Strahle, kann man die Silhouette einer schwangeren Frau erkennen, deren eine Hand in die Baumkrone ragt, als wäre ihr Arm der Stamm des Baumes. Auf der rechten Seite kann man die Silhouette eines Mannes erkennen, der ebenfalls seinen Arm in die Baumkrone streckt, als sei sein Arm der Stamm des Baumes. Der Ausgleich in der Mitte wird mit glatter Oberseite gestaltet.
Die konkrete Aussage meiner Skulptur:

„HERZENS MENSCH –  FRIEDE UND LIEBE HERRSCHT“
„(T)Heile und Herrsche“ – das leider von uns Menschen falsch verstanden und interpretiert ist!

Auch die Farben haben für die Kelten nachweislich eine wichtige Rolle gespielt.
Kontrastreiche, und die am häufigst verwendeten Farben der Kelten, möchte ich für die Skulptur  verwenden.
Dabei wird die Oberfläche des mittleren Strahls Kupferfarben mit Grünspan und in Grün gefasst. Die linke Seite, die für die Frau steht, wird mit einem warmen ROT gefasst und die rechte Seite, die für die männliche Seite steht, mit einem dunklen Blau.
Die drei Punkte/Drei Baumkronen, werden in einem dunklen Grün gefasst. Die Krone in der Mitte zusätzlich mit Kupferanteilen.

Die konkrete technische Ausführung:
Jede Strahle wird einzeln ausgeführt und vor Ort auf einem Betonsockel ausgerichtet. Es handelt sich um ein Stecksystem, das zusätzlich noch verklebt und arritiert werden kann. Hierbei wird für jede Strahle ein Edelstahlrohr im Beton eingelassen und in das Gegenstück in jeder Strahle gesteckt.
Der Beton-Sockel für dieses Werk wäre idealerweise RUND, mit einem Durchmesser von 160 cm.
In diesen Sockel werden Edelstahlrohre eingelassen in der Länge von 100 cm. Die Hälfte des Rohres ist oberhalb des Sockels und fungiert als Hülse für die Strahlen.
Die 250 cm langen Strahlen werden insgesamt zweimal gesteckt. Das ist sehr unkompliziert im Transport und im Aufbau. Die Strahlen kann ich mit meinem Fahrzeug liefern und vor Ort fahren.
Wenn beim Aufbau zwei Männer behilflich sein könnten, dürfte das genügen. Eine komplette, gesteckte Strahle dürfte zwischen 60 und 80 kg wiegen.
Die größte Herausforderung dürfte ein runder Betonsockel sein.
Es wird Metall, Edelstahlrohre, Draht und Armierungsgewebe für die Stecksysteme und die Skulpturen benötigt. Die Metallpreise sind mir leider momentan nicht bekannt.
Mit der Modelliermasse NonaD wird die Skulptur modelliert.
Schätzungsweise werde ich hier zwischen 150 und 180 kg NonaD benötigen.
Das sind geschätzt, ca. 800,- € bis 1000,- € Materialkosten.

REFERENZ

Roswitha Farnsworth – Lustwandel der Pandora – die letzte Öffnung 2011

VITA

 

Künstlervita

Bildhauerei, Malerei, Fotografie, Eiskunst, Mosaik, Objekt, Kunst am Bau

Früher: Fachschwester für Psychiatrie/ therapeutische Gruppenleitung für Alkoholkranke/

Musiktherapeutin

Beginn autodidaktischer Studien 1998

Seit März 2005 freischaffend

Seit Februar 2005 Kunstverein Hersbruck

Seit Mai 2006 GEDOK Franken

Seit Januar 2007 Kunstverein Erlangen e.V.

März 2007 bis April 2011 Archivarin Fördervereins Kunstmuseums

Seit 2012 BBK Nürnberg

Zahlreiche und regelmäßige Einzelausstellungen und Gruppenausstellungen Deutschlandweit,

Österreich und Schweiz.

 Kunst am Bau/Werke im öffentlichen Raum:

° Neubau, INTEGRA Etzelwang

° Eispalast, Dachstein Gletscher / Österreich

° Nürnberg – Projekt „kunstzusehen“ – Wandtafel

° Kulturscheune „Eigenart grün“ Leutenbach

° Aussegnungshalle Stadelhofen

° Evang. methodistische Kirche Hersbruck

° Mosaikgestaltung für die Fassade Physiotherapie

Pommelsbrunn

° Schallschutzmauer Wolfshöher Tonwerke Rollhofen

 ° Kunst am Bau im Rahmen einer Projektarbeit:

seit 2005 jährlich zwischen 1 + 3 Projekte an Schulen und KiTa`s im Nürnberger,

Erlangener, Nürnberger Land und Amberger Raum

 Öffentlicher Ankauf: ° BA-Service Center Nürnberg

° Kulturscheune „Eigenart grün“ Leutenbach

° Stadtmuseum Schwabach

Etliche Werke im Privatbesitz

 Preise:

2013 Kultur- und Kreativpiloten Deutschland

2010 Publikumspreis 2. Platz „Stele Ornamentic“, Kunstmuseum

Hersbruck – Im Graben was Neues

2015 Bestattungen AWARD“ – 7. Platz

Die schönsten Särge Deutschlands

2020 Kunstpreis des Landkreises Haßberge – nominiert zur Ausstellung H2O

 Symposien: 2008/09 /10/11/12/18 Symposium Kitzbühel Österreich, Eiskunst im Iglu

2015 GEDOK – Reibungsfelder vom 21.05. bis 24.05.2015

2016 Schloß Almoshof vom 14. bis 21. August 2016

2017 IGLU-Dorf Zermatt – Eiskunst im Iglu

2018 Schloß Almoshof GEDOK

Zahlreiche und regelmäßige Workshops in meinem Atelier zum Thema Skulptur aus Stein oder

modelliert mit dem Werkstoff NonaD.

Im Winter ist mein Schwerpunkt die Arbeit mit Eis! Als ICECARVERIN schnitze ich Figuren aus

Eisblöcken oder arbeite als Workshopleitung für Teambuilding in Unternehmen – in

Zusammenarbeit mit einer Eventfirma in der Schweiz (vor Corona).

Ein weiterer Schwerpunkt meines Schaffens, ist die Arbeit mit Gruppen wie „Kunst am Bau mit

Schüler“, „Kunst am Bau mit öffentlichen Gruppen oder Organisationen“ , öffentliche

Ausschreibungen und private Kunstprojekte.

2017 + 2018 + 2019 – Koopertation mit INTO AFRICA – Beherbergung afrikanischer Bildhauer im

Sommer mit Workshops und Ausstellungsprogramm – afrikanische BildhauerKunst.

21032