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MATERIALMUSTER BEISPIEL SOLTÄRSTEINE

 

 

ZUM ENTWURF

Das Motiv einer Doppelspirale soll auf einen Findling (ca. 1-1,5 Tonnen) mittels Vergoldung aufgebracht werden.

Die Ehrenbürg mit ihrer Doppelkuppe Walberla und Rodenstein scheint dem Prinzip der Doppelspirale bereits Rechnung zu tragen. Als würden hier schon die beiden Kräfte innewohnen, zeigt sich ihre Erscheinung in diesem Sinne.
Hier ist der Ansatzpunkt meiner Arbeit.
Mit der Doppelspirale soll das Prinzip der Balance aufgegriffen und thematisiert werden.
Das Symbol, das schon in der Landschaft zu spüren ist, soll noch einmal sichtbar gemacht werden und zur Auseinandersetzung inspirieren.
Ich möchte einladen zum Verweilen und Nachspüren wie und wo dieses Prinzip des Werdens und Vergehens uns im eigenen Leben berührt.
Wo finden wir uns im Loslassen wieder und wo werden wir neu geboren?

Die Spirale als Symbol der Seelenreise.
Seit Anbeginn meiner künstlerischen Arbeit begleitet mich das Symbol der Spirale.
Sie steht für die Kraft der großen Konzepte der Evolution, die dynamischen Prozesse der Schöpfung.
Das Spiralmotiv ist häufig in der Natur zu finden – in der Anordnung des Sonnensystems, im Strömungswirbel des Wassers, in Pflanzenarten (Farne) und tierischen Organismen (Schnecken und Muscheln), als gäbe es einen Bezug zum Urgrund des eigenen Daseins.
Die Spirale, die sich im Uhrzeigersinn öffnet, weist auf den Prozess der Geburt, der ständigen Bewegung und Weiterentwicklung hin. Sie lädt auf und sammelt zum Wachstum.
Umgekehrt hilft die linksdrehende Spirale bei der Hinwendung nach Innen, dem Loslassen, der Reinigung, Richtung Nullpunkt um von dort wiedergeboren zu werden.
Auf unserem Planeten laufen in jedem Moment diese zwei völlig gegensätzliche Prozesse ab, zwei scheinbar unvereinbare Naturkräfte, die sich gegenseitig ergänzen und ausbalancieren.
Diese beiden Prozesse sind in der Doppelspirale sehr anschaulich verkörpert.
So halten sich die Gegensätze im Gleichgewicht. Es kommt der Tag nicht ohne die Nacht aus, das Licht nicht ohne die Dunkelheit, die Wärme nicht ohne die Kälte, der Himmel nicht ohne die Erde.

Für die Präsentation wäre der Landschaftsraum von Bild 16, wie in der Fotoauswahl der Auslobung gezeigt wird ideal. Es ist kein Fundament erforderlich. Im Gegenteil eine Verschmelzung mit dem Ort wäre wünschenswert. Es sollen bei der Auswahl des Standortes auch geomantische Gesichtspunkte mit einfließen.
Die Bresslauer Doppelspirale steht hier als Pate für eine lebendige Spirale…

Kalkulation
Für einen passenden naturgestalteten Findling (ca. 1- 1,5 Tonnen ca. 90x40x60 cm) und dessen Transport in meine Werkstatt nach München sind € 1000,- veranschlagt.
Die Kosten für Blattgold (Transferdoppelgold) und Vergoldermixtion sind mit € 500,- kalkuliert.
Für die Spedition der Arbeit von München zum Skulpturenweg Walberla erbitte ich ein Angebot durch den Veranstalter.

REFERENZEN

VITA

Geboren 1962 in München
Meine Kindheit habe ich vorwiegend im Münchner Westen erlebt, geprägt von der Seenlandschaft des Voralpengebietes.
Als ich 11 war sind wir für ein Jahr nach Toronto Canada gezogen.
Alles Weitere Stichpunktartig:
Realschulabschluss
Abgeschlossene Buchhändlerlehre in München
Fachoberschule für Gestaltung München

Mehrere Filmprojekte als Filmausstatterin für die HFF München
Arbeit als freie Bühnenbildnerin an Theaterhaus in Stuttgart Wangen
Workshop mit Robert Wilson („Alceste“) in Staatsoper Stuttgart

Atelier in der Klenzestraße München. Hier entstehen über sechs Jahre großformatige Bilder der szenischen Malerei, begleitet durch Prof. Edgar Knoop, Akademie München. Später Siebdrucke auf Leinwand (serielle Arbeiten) und konzeptionelle Arbeiten. Ausstellungen im Atelier und in Zürich u. a. bei U. Rövekamp.

1990 Geburt von Sohn Ferris
Parallel dazu entsteht ein großer Zyklus mit Puzzles und anderen ready mades.
1997 Geburt von Sohn Elvis
2000 Grundausbildung in Feng Shui bei Hagia Chora Schule für Geomantie
2003 Ausbildung zur Kinesiologin
2006 Geburt meiner Tochter Luna
April 2010 nehme ich meine künstlerische Tätigkeit wieder auf.
Durch die Auseinandersetzung mit asiatischer und buddhistischer Kunst
entsteht ein neuer Zyklus.  Die Steine der Isar werden mir zur „Leinwand“ und ich knüpfe
an meine Arbeit mit Symbolen und Blattgold an.
Es entstehen Mandalas  und der Steinkreis Lichttor
Der Landartkünstler und Geomant Marko Pogacnik ist Mentor und Ispiration
für meine weitere Arbeit. Mitarbeit bei mehreren geomantischen Projekten.
Seit 2011 gebe ich den Kurs „Isarkieselvergolden“ in meiner Werkstatt in der Wunderhornstraße und bin auf den bekannten Kunst-und Kunsthandwerker Märkten Bayerns mit meinen Steinen vertreten.

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