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ZUM ENTWURF

Beschreibung des Vorhaben: Beschreibung der Skulptur das ZEITSEINEI für Auslobung Skulpturenweg Walberla 2021
Bevorzugte Standorte 2, 7 oder 8b

„Ei-Gestalt
Symbol der Hoffnung
Du all rundes Behältnis sich geheimnisvoll erneuerndem Seins“
Heinrich Kirchner

Die Skulptur „DAS ZEITSEINEI“ ist ein Werk aus der Reihe Symbolismus aus dem Jahr 2021.
Es ist geplant die Skulptur mit einem Durchmesser von 2,00 bis 2,50 Meter zu gestalten, also maximal 2,50 Meter breit und 2,50 Meter hoch.
Je nach Material ist eine Materialstärke von 4,00 cm, z.B. für Metall oder bis zu 15 cm z.B. für Holz möglich.
Ein Modell im Maßstab 1:8 wurde im Mai 2021 von Christian Weiskopf von der 3D Druck Manufaktur in Ebermannstadt angefertigt.
Die Skulptur kann starr oder auch drehbar auf Kugellager, mit abschließbarer Sperre, die nur zu bestimmten Anlässen geöffnet wird, aufgestellt werden. Das Fundament ist rund und mit einem Durchmesser von 1,60 Meter angedacht. Friederike Pöhlmann-Grießinger aus Nürnberg-Großgründlach von der Gruppe KUNST UND DRAMA begleitet das Werk organisatorisch. Christian Kern aus Uttenreuth vom Verein WIR-SIND-FILM e.V. wird sich um eine filmische Dokumentation kümmern.

Intention:
Das Ei steht für Fruchtbarkeit, dem Sinnbild für Werden und Schöpfung, aber auch für Hoffnung auf Wiedergeburt nach dem Tod. In der Skulptur „DAS ZEITSEINEI“ ist das Ei eingeschlossen zwischen Zeit und Sein. Es geht um die Wirklichkeit des Seins, eingeschlossen in die Unendlichkeit der Zeit.

Das Ei:
Eine uralte keltische Legende besagt, dass Ostara am Beginn der Zeit ein Ei zur Welt brachte und anschließend mehrere Jahrtausende lang zwischen ihren Brüsten aufbewahrte, wo es reifen konnte. Als sie die ersten Sprünge in der Schale bemerkte, legte sie das Ei behutsam in der Dunkelheit ab. Aus dem aufspringenden Ei "schlüpfte" schließlich die gesamte Erde mit allen Pflanzen, Gewässern, Tieren und Menschen. Aus dem Eidotter entwickelte sich die Sonne, die der Dunkelheit Licht schenkte. In den nordischen Regionen legte Hathor-Astate das goldene Ei, das die Sonne darstellte. Deshalb ist die Gabe von Eiern als Symbol der Erdenmutter Ostara ein Ritual, das der Geburt der Welt gedenken und gleichzeitig das Erwachen des Frühlings als Zeichen des aufkeimenden Lebens feiern soll. Das Entzünden des Osterfeuers und die Feldweihe, das Segnungsritual zur Vorbereitung der Äcker sind wichtige Bestandteile des keltischen Frühlingsfestes.

Das SEIN:
„Alles geht, alles kommt zurück; ewig rollt das Rad des Seins.
Alles stirbt, alles blüht wieder auf; ewig läuft das Jahr des Seins.
Alles bricht, alles wird neu gefügt; ewig baut sich das gleiche Haus des Seins.
Alles scheidet, alles grüßt sich wieder; ewig bleibt sich treu der Ring
des SEINS.“
Friedrich Nietzsche

Die ZEIT:
„Alles hat seine Stunde. Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit, eine Zeit zum Gebären und eine Zeit zum Sterben, eine Zeit zum Pflanzen und eine Zeit zum Ausreißen der Pflanzen, eine Zeit zum Töten und eine Zeit zum Heilen, eine Zeit zum Niederreißen und eine Zeit zum Bauen,  eine Zeit zum Weinen und eine Zeit zum Lachen, eine Zeit für die Klage und eine Zeit für den Tanz … Man kann nichts hinzufügen und nichts abschneiden.“                                                                                           
Martin Luther

 

REFERENZEN

 

VITA

VITA:
wurde als Sohn des Montageinspektors und dessen Frau Christemarie geboren. Der Vater, der einer Maschinen- und Werkzeugmacherfamilie aus Röthenbach entstammte, war 1958 von Röthenbach an der Pegnitz von seinem Arbeitgeber MAN nach Bagdad in den Irak entsandt worden. Im August 1961 siedelte die Familie nach Djakarta in Indonesien um, wo sie bis 1965 wohnte. Zur Einschulung kehrte die Familie 1965 nach Deutschland zurück und lebte in Nürnberg. Nach einer Lehre als Werkzeugmacher schloss Beiküfner eine dreijährige Ausbildung als Schauspieler in München ab.

Sein Theaterdebüt hatte er 1988 als Offizier in „t; Der Menschenfeind“ von Molière unter der Regie von Achim Kasch. Sein Fernsehdebüt gab er 1995 in der Serie Kriminaltango (Folge 12) in einer Szene mit Martina Gedeck unter der Regie von Holger Barthel. Sein Kinodebüt erfolgte 2001 in „;Leo und Claire“ unter der Regie von Joseph Vilsmaier in einer Szene mit Michael Degen. Am 1. September 2008 gründete er zusammen mit der Regisseurin Friederike Pöhlmann-Grießinger, die bis dahin am Stadttheater Fürth tätig war, die Theatergruppe „Kunst und Drama“. Ab 2008 tourte er mit dem zweiaktigen Solostück „Der Hut von Joseph Beuys“ von Friederike Pöhlmann-Grießinger durch den deutschen Sprachraum. 2009 wurde seine musikalische Lesereihe „Sinnliches und Erotisches aus der Weltliteratur“, ebenfalls unter der Regie von Friederike Pöhlmann–Grießinger, im schweizerischen Davos erstmals aufgeführt.

Seit 1975 fertigt er Collagen, Zeichnungen und Objekte. Eine Auswahl an Collagen zeigte er 1984 erstmals der Öffentlichkeit. Auf Anregung des Kulturladens Zeltnerschloss der Stadt Nürnberg und mit finanzieller Unterstützung eines Autohauses wurde im Jahr 2002 eine Retrospektive realisiert. Am 24. Februar 2013 zeigte das Filmhaus im Künstlerhaus Nürnberg unter der Leitung von Christiane Schleindl, der Vorsitzenden des Bundesverbandes kommunale Filmarbeit, eine Werkschau von ihm mit zehn Kurzfilmen aus den Jahren 1993 bis 2013 im Rahmen einer Matinee. Seit 2015 ist err Mitglied der Schlaraffia Norimberga. Am 3. Oktober 2019 wurde er, im Rahmen der Gala-Premiere der Webserie FAUST-AGENTENLEBEN, im Nürnberger Kino Cinecitta Deluxe von der Vorstandschaft des Vereines WIR SIND FILM e.V., vertreten durch Christian Kern, die Ehrenmitgliedschaft mittels einer Urkunde offiziell verliehen. Er ist zusammen mit Albert Summer der Initiator des „Hans Eschelbach Pfades“ von Fraxern nach Götzis in Österreich.
1984: Collagen von Roland Rocco, Champagnertreff, Nürnberg
1984: Collagen und Objekte, Offenes Atelier, Erlangen
2002: Retrospektive 1975-2000, Zeltnerschloß, Nürnberg
2003: Kleine Notizen der Dekadenz, Galerie Kofferfabrik, Fürth
2005: Blitze der Leidenschaft, Zeltnerschloß, Nürnberg
2006: Skizzen der Leidenschaft, Integrationsfachdienst (IFD), Nürnberg
2008: Spuren der Leidenschaft, Imbißfilm, Nürnberg
2011: Schweigen und Wandern Zyklus 1, Rathaus, Nürnberg Hauptmarkt
2017: Treibgut, Galerie Bernstein, Feucht
2017: Treibgut 2, Kulturladen Ziegelstein, Nürnberg
2019: Schwarz/Weiss, Zeidlerschloß, Feucht
2019: Haus, Galerie Bernstein, Feucht
2020: Wellen und Gedanken, KunstimSinn JB-Ideenwerkstatt, Nürnberg
2020: Die Welt im Kleinen, Galerie Al Dente, Schwarzenbruck
2020: Lebensfreude, Galerie Bernstein, Feucht

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