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ZUM Entwurf:

 

Meine Motivation liegt im wesentlichen in der Darstellung von 4 teils ineinander greifenden Bereichen. Musik, Beziehungen, modernes Leben
und Schöpfung. Das Festhalten von emotionalen Augenblicken und Empfindungen in expressiver Pinselführung, üblicherweise auf großformatigen Holzplatten in Öl.

 

„Wildscheißer Walburgensis“

Die Idee/ Motivation entstand aus folgenden aktuellen Ereignissen:
1  Hinterlassenschaften von Erholungssuchenden rund um das Walberla
2  Rodung von Streuobstwiesen rund ums Walberla
3  Hundekot

Ausführung: ein „Wildscheißer“ sitzt beim Verrichten seines Geschäfts in der Hocke, schaut sich um,  angestrengt, konzentriert, vorsichtig.
Eingerahmt durch einer Porta auf einen Kalknatursteinfindling
Befestigung mit unsichtbarer Metallkonstruktion in Stein eingebohrt.
Oberflächen sägerauh, Gesicht und Gesäß modelliert, fein geschliffen und geölt.
Ausschließlich Naturmaterialien, vergänglich, CO2 neutral.

Material: „Wildscheißer“: aus vollmassiven, 10cm starken Kirschbaum Hochstamm Kantel
wie gewachsen aus Leutenbach.
Porta: aus vollmassiver Walnuß aus Oberehrenbach, 10 cm stark, Eckverbindungen
handwerklich verzapft.
Podest : Natursteinfindling aus der Gegend um Gräfenberg

Größe: etwa 120/160/80cm

Impuls für das Motiv: Umweltverschmutzung und sorgloser Eingriff in Ökosysteme:
Der „Wildscheißer Walburgensis“ steht als Symbol für Umweltverschmutzung
und Eingriff in das sensible Ökosystem Walberla durch wildpinklen und
abkoten in die Flora und Fauna des Naturschutzgebiets Ehrenbürg, sowie in Plastiktüten
eingepackter Hundekot, teilweise in Hecken baumelnd.

Impuls für die Materialauswahl: Das Verschwinden von Streuobstwiesen
Die Rodung von Streuobstwiesen, auch im Hinblick auf die Biotopkartierung, bedeutet die Zerstörung unserer Kulturlandschaft, sowie von Lebensräumen heimischer Tier- und Insektenarten.
Ich würde die Skulptur aus „geretteten“ und bei mir eingelagerten Kirschbaumstämmen einer gerodeten Streuobstwiese erstellen.

Impuls für den bevorzugten Standort Objekt 9:
Prädestinierer Standort für das Artefact „Wildscheißer Walburgensis“ ist das Flurgrundstück
gegenüber des Objekts 9 am Skulpturenweg Walberla.
Hier Stand noch vor 2 Jahren ein großer 70-80 Jahre alter Streuobstbestand, der einer Maisanbaufläche weichen musste.

REFERENZEN:

VITA

2021 Jul.- Sept. Nominierung Bund Fränkischer Künstler Gemälde „George“
Gemeinschaftsausstellung auf der Plassenburg

2020 Nov. Aufnahme BBK Bundesverband Bildender Künstler Oberfranken

2020/21 Einzelausstellung Franken Therme Bad Windsheim
16 Werke, vorwiegende Genre Musik

2020 Aufnahme Bund fränkischer Künstler
Nominierung als Gastkünstler beim Bund fränkischer
Künstler Teilnahme an der Sommerausstellung 2020
auf der Plassenburg mit dem Bild „Ludwig“ und
„America today“

2020 Gemäldeausstellung im Landgasthof Schrüfer Pinzberg
„Elefant“, „Konsum“, „Jessey“ und „David II“

2019 Nominierung als Gastkünstler beim Bund fränkischer
Künstler Teilnahme an der Sommerausstellung 2019
auf der Plassenburg mit dem Bild „Hilary I“

2018 3. fei-Art in eigenen Werkstatträumen
Gemäldeausstellung von 25 Arbeiten
Ausstellung des Bildes „Konsum“
Malschule Rüsselbach zum Thema Nachhaltigkeit

2017 Entwicklung der „Walberla Beute“ als Beitrag zur Insektenrettung und wesensgerechten, nachhaltigen Bienenhaltung  und deren Ausstellung auf dem Gartenmarkt Weingartsgreuth

2016 2. fei-Art in eigenen Werkstatträumen,
Gemäldeausstellung

2015 Gemäldeausstellung  2. Almoshofer Kunstmarkt

2014 Beginn Ölmalerei Portrait

2013 1.fei-Art in eigenen Werkstatträumen

2012- heute Besuch der Malschule von Rudi Meier

2011 Auszeichnung  HWK Lehrlingsausbildung 3.Platz Die Gute Form

2010 Auszeichnung HWK Lehrlingsausbildung
drittbeste Schreiner Auszubildende Bayerns

2009 Beginn von Zeichnungen in Graphit, Kreide und Kohle

2008 Entwicklung einer Holzintarsie in Form eines
Apfelbaumblattes, eingelassen in Holzoberflächen, als
Künstlerzeichen

2007 Schaffung Skulptur „Erdmöbel“
Teilnahme an einer Ausstellung im Artcenter Berlin
Gemeinschaftsausstellung mit Galerie Artodrome

2006 selbstständiger Möbelschreiner
berufliche Tätigkeit mit künstlerischer Ausprägung

  2004 erste Auseinandersetzung mit Kunst

 

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